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Bei Verspätung Geld zurück

Zukünftig erhalten Bahnkunden im Nah- und Fernverkehr bei Verspätungen mehr Rechte und höhere Entschädigungen.

Ab Mitte Juli können sich alle Bahnreisenden, die mindestens eine Stunde später an ihr Ziel kommen,  ein Viertel des Reisepreises erstatten lassen. Ist der Zug mehr als zwei Stunden verspätet, dann stehen den Reisenden sogar die Hälfte des Reisepreises zu.

Zeichnet sich  ab, dass sich die Ankunftszeit voraussichtlich um mehr als eine Stunde verzögert, dann braucht der Bahnkunde die Reise nicht antreten und kann sich dann den vollen Preis erstatten lassen.

Die betroffenen Kunden können sich die Beträge bar auszahlen lassen, wenn der zu erstattende Betrag vier Euro übersteigt.

Bemessungsgrundlage für eine Verspätung ist der Zeitpunkt, wann das Ziel erreicht wird. Um zu mindestens Verspätungen im Nahverkehr abzumildern, soll es zukünftig möglich sein, bei einer Verspätung von mindestens 20 Minuten im Nahverkehr auf eine Fernverkehrsverbindung wie IC oder ICE umzusteigen.

Bei Verspätungen nach Mitternacht, kann man im Fernverkehr auf eine Übernachtung in einem Hotel bestehen, wenn man nicht weiterkommt. Im Nahverkehr können Reisende sich künftig ein Taxi nehmen, wenn der Fahrpreis 80,- € nicht übersteigt, der Zug mindestens eine Stunde verspätet ist und keine weiteren Möglichkeiten bestehen, mit dem ÖPNV sein Ziel zu erreichen.

Alle zuvor genannten Ersatzansprüche gelten natürlich nur, wenn die Bahn die Verspätung auch direkt verschuldet. Bei Verspätungen durch höhere Gewalt (Unfällen, Wetterkapriolen, etc.), gibt es auch weiterhin nichts.